HAT DAS SUPERFOOD CORDYCEPS NEBENWIRKUNGEN?

Der Heilpilz, Cordyceps Sinensis, ist aus der traditionellen chinesischen Heilkunde nicht wegzudenken. Seine entzündungshemmende, antioxidative Wirkung, aber auch die vielen Vitamine und Mineralien werden bereits seit vielen Generationen zur Heilung von unzähligen Krankheiten genutzt: Um Erschöpfungszustände zu verbessern, die geistige sowie körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und vieles mehr. Mehr zu den Verwendungsmöglichkeiten auch im Blog: Nutzen von Cordyceps Sinensis.
Inzwischen wird das Superfood Cordyceps weltweit geschätzt. In Europa bzw. Deutschland ist Cordyseps online kaufen aber am beliebtesten, denn Apotheken führen Cordyceps bisher selten. Traditionell wird der Raupenpilz getrocknet und als Tee zubereitet.
Die Cordyceps Vorteile sind vielfältig, aber kann Cordyseps Sinensis Nebenwirkungen hervorrufen? Teilweise, ja. Allgemein aber gilt die Einnahme von Cordyceps als sicher und ausgesprochen nebenwirkungsarm. Cordycepts Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf. Was man aber beachten sollte, haben wir hier zusammengetragen.
Folgende Nebenwirkungen von Cordyceps sind möglich:
- leichte Magenschmerzen
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Durchfall
- metallischer Geschmack im Mund (selten, nur manche Produkte)
- ggf. leicht blutverdünnende Wirkung
Wie kann man Cordyceps Nebenwirkungen verhindern?
Leichte Cordyceps Nebenwirkungen können, wenn überhaupt, vor allem zu Beginn der Einnahme auftreten. Im Normalfall klingen diese aber nach wenigen Stunden oder Tagen wieder ab.
Sollten diese jedoch stark sein oder anhalten gilt: die Einnahme einstellen und ggf. mit Ärzten Rücksprache halten. Wichtig ist auch, immer die Packungsbeilagen der Hersteller aufzubewahren.
Der Heilpilz Cordyceps ist als Nahrungsergänzungsmittel nicht verschreibungspflichtig. Dennoch muss man sich an die Einnahmeempfehlungen der Anbieter und die richtige Dosierung von Cordyceps befolgen.
Die maximale Tagesdosis von 2000 bis 3000 mg pro Tag sollte nicht überschritten werden. (Ausgenommen sind anderweitige ärztliche Verordnungen)
Zudem wird der Vitalpilz ohnehin nicht täglich eingenommen, Pausen sind erforderlich. Bei Nebenwirkungen muss man diese Einnahme-Zyklen ggf. weiter ausdehnen.
Weitere Tipps, um Cordyceps Sinensis Nebenwirkungen zu vermeiden:
- mind. 4 Stunden Pausen zwischen Einnahmen am selben Tag
- nicht auf nüchternen Magen
- viel Flüssigkeit trinken
- nicht mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln einnehmen
- Einnahme max. 2 x wöchentlich
Für wen ist Cordyceps nicht geeignet?
1. Cordyceps bei Allergien
Da es sich bei Cordyceps um eine Pilzart handelt, ist es für Allergikerinnen und Allergiker ungeeignet. Vor allem, wenn bereits eine Pilzallergie (auch Schimmelpilze oder Hefen) bekannt ist, muss man auf Cordyceps leider verzichten.
2. Cordyceps Wechselwirkungen mit Medikamenten
Wie bei fast allen Medikamenten und Stoffen, sind auch bei der Einnahme von Cordyceps Wechselwirkungen möglich.
Bei Vorerkrankungen ist daher immer die Rücksprache mit behandelnden Ärzten notwendig, insbesondere bei der Einnahme von Medikamenten wie:
- Diabetes-Medikamenten
- Blutverdünnende Mittel
- Antibiotika
3. Cordyceps bei Krebserkrankungen
Obgleich diverser, erfolgversprechender Studien mit Cordyseps Sinensis bei einigen Krebsbehandlungen, sollte die Einnahme immer vorab mit den behandelnden Medizinern besprochen werden. Auf Grund der stimulierenden Wirkung auf Hormone, sollte Cordyceps z.B. bei hormonell bedingten Krebsarten nicht verwendet werden.
4. Cordyceps bei Diabetes
Vorsicht ist bei Diabetes Medikamenten geboten, da die gleichzeitige Einnahme von Cordyceps ggf. zur Hypoglykämie führen kann.
5. Cordyceps bei Blutgerinnungsstörungen u.ä.
Personen, die Gerinnungshemmer oder blutverdünnende Medikamente einnehmen oder an Blutungsstörungen leiden, sollten vor der Einnahme des Heilpilzes Rücksprache mit behandelnden Ärzten halten.
6. Cordyceps vor anstehenden Operationen und chirurgischen Eingriffen
Um übermäßigen Blutverlust bei OP‘s zu verhindern, darf Cordyceps mindestens 2 - 3 Wochen vor Operationen nicht eingenommen werden.
7. Cordyceps bei Schwangerschaft und Stillzeit
Studien zur Einnahme und Wirkung von Cordyceps während der Schwangerschaft und Stillzeit sind bisher nicht aussagekräftig genug. Aus diesem Grund sind jegliche Cordyceps-Produkte weder für Kindern noch werdenden und stillenden Müttern zu empfehlen.
Textautor:
Kay Svegler
Communications, PR, American Studies, University of Leipzig
Journalist and freelance writer (e.g. Süddeutsche Zeitung, BILD, MDR etc.)
Former Senior PR Manager for Fischer Appelt, Sustainability and Diversity Manager for DKB
